So sieht die Philosophische Beratung in der Praxis aus


In einem Erstgespräch wird nach dem gegenseitigen kurzen Kennenlernen gemeinsam die Krise skizziert: Was ist passiert? Wann ist es passiert? Wer ist betroffen?

Wichtig ist, dass ein erster Eindruck voneinander gewonnen werden kann und eine Annäherung an die Arbeitsweise der Philosophischen Praxis entsteht. Dazu wird das Philosophische Krisen-Management mit dem 4-Phasen-Konzept vorgestellt. Auf dieser Basis treffen Sie die Entscheidung, ob Sie sich eine Beratung in dieser Form vorstellen können.

Ist die Entscheidung für eine Zusammenarbeit gefallen, bestimmen Sie, in welchem Rhythmus die Gespräche stattfinden sollen, ob feste Termine vereinbart werden oder ob die Termine von Mal zu Mal festgelegt werden sollen. Dieser Rhythmus wird von der Tragweite der Krise mitbestimmt: je massiver Sie die Bedrängung erleben, umso enger wird sich der Gesprächsrhythmus gestalten. Auch die Dauer der Philosophischen Beratung wird von der Tragweite der Krise mitbestimmt.

Im Laufe der Gespräche werden Sie feststellen, dass Ihr Denken in Bewegung kommt. Gemeinsam entwickeln wir aus Ihren Gedanken und Ihrem aktuellen Anlass Ihre eigene Philosophie. So definieren Sie einen neuen Rahmen für sich selbst, der Ihnen auch in späteren Situationen Orientierung geben wird.