Das 4-Phasen-Konzept im Detail
1. Innehalten
Der erste Schritt ist mitunter der schwerste: sich Zeit nehmen. Sich inmitten von beruflichen Zwängen und alltäglicher Normalität Zeit zu nehmen heißt, einen Raum zum Neudenken zu schaffen. Erst ein Denken neuer Möglichkeiten eröffnet Wendungsmöglichkeiten aus der Krise.
2. Situationsbeschreibung
Eine Krise muss sich nicht erst durch Chaos bemerkbar machen, in dem nichts mehr funktioniert.
Als Krise gilt alles, was ein effizientes Arbeiten bzw. ein zufrieden stellendes Leben behindert: vom unguten Gefühl, dass etwas nicht stimmt, bis hin zu der Gewissheit, dass nichts mehr funktioniert.
Die individuelle Situationsbeschreibung ist die faktische Darstellung der Krise, so wie sie von dem Unternehmen bzw. der Privatperson wahrgenommen wird.
3. Situationsanalyse
Die individuelle Situationsbeschreibung wird bei der philosophischen Beratung in den Kontext der Bedingungen gestellt, unter denen die Krise entstehen konnte. Zu dem Kontext gehören für Unternehmen unabdingbar die institutionellen Zusammenhänge, die den Rahmen und die Struktur für den Einzelnen vorgeben, und für Privatpersonen die Einordnung der Situation in die objektiven sowie subjektiven Lebenszusammenhänge.
4. Strategieentwicklung
In der letzten Phase wird gemeinsam die individuelle Philosophie für das Unternehmen bzw. die Privatperson erarbeitet. Dazu werden die in der Situationsanalyse gewonnenen Erkenntnisse betrachtet, die ein genaues Bild davon geben, wodurch die Krise entstehen konnte. Mit Hilfe der Philosophischen Beratung werden Möglichkeiten erarbeitet, die Bedingungen so zu gestalten, dass die augenblickliche Krise in Bewegung gerät und eine Wendung erfährt. Die gewonnenen Erkenntnisse machen gleichzeitig deutlich, wie eine Krise in Zukunft vermieden werden kann.